Über mich

Ich wurde 1975 in Sonneberg (Thüringen) geboren. Nach der Realschule absolvierte ich eine Ausbildung als Heizungsbauer, machte meinen Zivildienst und arbeitete noch weitere zwei Jahre auf dem Bau.

1999 bekam meine damalige Lebensgefährtin einen Job im Europaparlament in Brüssel und ich beschloss mit nach Brüssel zu gehen. Dort reifte mein Entschluss, noch zu studieren.  Ich fand eine Anstellung als Fahrer und Hausmeister bei der Thüringer Staatskanzlei und machte mein Abitur im Fernstudium nach.

Mit dem Abitur in der Tasche zogen wir 2004 weiter nach Berlin, um hier zu studieren. Nach Abschluss meines Logistik-Studiums an der TFH Wildau arbeite ich bei Wissenschaft im Dialog.

Als dort mein Vertrag als Projektleiter im Oktober 2011 auslief, faßte ich meinen ganzen Mut zusammen und beschloss, von nun an als Freiberufler tätig zu sein. Hinter mir lagen mehr als 13 Jahre Arbeitserfahrung als Arbeiter, Zivildienstleistender, Arbeitnehmer, Angestellter, Praktikant, studentischer Mitarbeiter und Diplomant sowie viele lange Nächte und Wochenenden bei der Organisation von Workshops, Seminaren, Projekten und der administrativen Vereinsarbeit bei Jugend bewegt Europa e.V.

Seit meinem Studium wollte ich immer mein eigener Herr sein und die Sachen machen, die ich mag und kann. Träume soll man leben und meine Freunde haben mich darin immer bestätigt. Die Freunde sind auch der Grund, warum ich in Berlin geblieben bin, obwohl ich es am Anfang nicht so ganz mochte. Jetzt bin ich Wahlberliner, der gerne hier lebt und die Multikulturalität, die Natur, das Kulturangebot, die Clubs und die vielen Freigeister sehr zu schätzen weiß.

Anfang 2011 begeisterte mich mein Freund Nicholas für das Improvisationstheater. Anfangs tat ich mir sehr schwer. Doch dann begann ich nicht nur die Freude am Spiel, sondern auch den Mehrwert für mein tägliches Leben zu schätzen. Seitdem treffe ich mich mit Gleichgesinnten jede Woche für zwei Stunden zum Proben und trete auch hier und da mal auf. Im Laufe der Zeit und in vielen Diskussionen wurden uns immer mehr die Potentiale bewußt, die die Übungen und Spiele des Improtheaters auch für Nicht-Spieler bieten. Mittlerweile ist es nicht mehr nur eine Leidenschaft, sondern auch eine wichtige Grundlage für mein Wirken.

Eigentlich ist das Wichtigste gesagt. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich gerne Koche, ich in einer 4er WG lebe, dass ich gerne und viel Reise und dass ich versuche alle Menschen so zu behandeln, wie ich selbst behandelt werden möchte.